Damen 1 Berichte - HFC Bergtheim

Handball Fanclub Bergtheim
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Damen 1 Berichte

19:18 Derbysieg gegen die HSG Pleichach in ausverkaufter Halle mit prächtiger Atmosphäre

Nichts für schwache Nerven, dafür mit vielen Emotionen über die gesamte Spielzeit, war das Derby zwischen dem HSV Bergtheim und der HSG Pleichach in der randvollen Willi-Sauer-Halle in Bergtheim. Die Fans beider Teams unterstützten über die gesamte Spielzeit unermütlich, lautstark und sehr fair ihre Mannschaft und sorgten damit für eine großartige Derby-Atmosphäre. Das Spiel an sich war kein schönes Handballspiel, es war geprägt von vielen Zweikämpfen und wenig Offensivleistung, was bis zum Schluss für größte Spannung sorgte und damit trotzdem sehr interessant für die Zuschauer mit starken Nerven war.
 
Die Ausgangslage für das Spiel war für Bergtheim im Prinzip sehr gut. Die Playoff-Runde ist gesichert und der Klassenerhalt für die kommende Saison bereits erreicht, somit hätte man eigentlich ruhig und souverän ins Derby starten können, auch wenn man sich bewusst war, dass dieses Spiel nicht einfach werden und viel Einsatz abverlangen wird. Für Pleichach geht es in jedem Spiel noch um wichtige Punkte um es möglichst in die Playoffs zu schaffen. Als Aufsteiger ist die HSG stetig stärker geworden und die gute Saisonentwicklung wird durch die Siege aus den beiden letzten Spielen gegen starke Gegner bestätigt. Unter der Woche war allerdings die HSV-Spielführerin und Rückraummitte Ronja Schwalbe krank und die Entscheidung, ob sie an diesem Tag einsatzfähig sein würde, fiel erst kurz vor Anpfiff. Dies führte rückblickend scheinbar zu einer leichten Verunsicherung im Team, was wohl einer der Gründe dafür sein könnte, dass die HSV-Damen einen extrem schlechten Start ins Spiel erwischten und bis zur 18. Minute einen 2:6 Rückstand hinnehmen mussten. Nur zwei Tore für den HSV in den ersten 18 Minuten, das ist sehr außergewöhnlich und man kann sich nicht daran erinnern, wann es das schon einmal gegeben haben sollte. Die Chancenverwertung war insgesamt nicht gut, es wurden viele freie Würfe verschenkt, die Torhüterin angeworfen, 7-Meter verworfen und Bälle nicht gefangen. Diese vielen verschiedenen technischen Fehler zwangen Harun Tucovic bereits in der 12. Minute eine Auszeit zu nehmen. Er beschwor seine Damen, sich zu Sammeln und auf die eigenen Stärken zu fokussieren, ruhig zu bleiben und dass noch genug Zeit bleibt, um das Spiel drehen zu können. Es dauerte ein wenig, aber die Bergtheimerinnen fanden nach und nach besser ins Spiel, stellten die Abwehr um und konnten nach dem 3:8 (22.Min.) mit viel Einsatz sich bis zur Halbzeit auf 7:8 heran kämpfen und ließen in dieser Zeit auch kein Gegentor mehr zu.

In der zweiten Halbzeit gelang gleich im Anschluss der ersehnte Ausgleichstreffer zum 8:8 (32.Min.). Es blieb aber ein sehr enges Spiel, mal Stand erneut ein Zwei-Tore-Rückstand 8:10 (34.Min.) auf der Anzeige, dann wieder der Ausgleich 10:10 (38.Min.). Doch in der 39. Minute war es endlich soweit, die HSV-Damen erzielten den ersten Führungstreffer zum 11:10 und die Willi-Sauer-Halle verwandelte sich in einen`Hexen-Kessel´. Zum Leidwesen der HSV-Fans blieb das Spiel weiter offen, es ging hin und her, aber kein Team konnte sich mehr als ein Tor Vorsprung erarbeiten bevor wieder der Ausgleich gelang, 15:15 (51.Min.). In den letzten Minuten erkämpften sich die Bergtheimerinnen die erste Zwei-Tore-Führung im Spiel beim Stand von 17:15 (56.Min.). Diese konnten sie über 18:16 (57.Min.) und 19:17 (58.Min.) halten, mussten jedoch in der 59. Minute noch den Anschlusstreffer von Pleichach zum 19:18 hinnehmen und konnten selbst kein weiteres Tor mehr erzielen. Nun verteidigten die HSV-Damen mit vereinten Kräften den letzten Angriff von Pleichach und als die Schlusssirene endlich ertönte, gab es bei den Bergtheimerinnen und auf den Rängen grenzenlosen Jubel. Leidensfähig mussten an diesem Abend die zahlreichen HSV-Anhänger sein, aber durch deren bedingungslosen und lautstarken Support während des ganzen Spiels konnte der HSV in einer dramatischen Schlussphase und mit einer überragenden Pia Kunzmann im Tor den Derbysieg gemeinsam mit den Fans holen.

Ein großes Lob, sagte Harun Tucovic, geht an die beiden Schiedsrichter T. Joost und N. Oehrlein, die dieses Spiel in hitziger aber überwiegend fairer Atmosphäre souverän leiteten und eine sehr gute Leistung boten. Sie hatten wirklich eine schwere Aufgabe und es gab viele Unterbrechungen und Fouls am Rande des Erlaubten. Beide Teams waren zwar in der `Hitze des Gefechts´ nicht immer mit den Entscheidungen einverstanden, aber die zwei Schiedsrichter hatten eine klare Linie, bei der sie das ganze Spiel über konsequent geblieben sind.
 
Fazit  Bereits das Ergebnis mit den außergewöhnlich wenig Toren zeigt, dass in diesem Spiel die Defensiven dominiert haben. Das Ziel, wie gewohnt viele Tore zu erzielen und das Spiel von Beginn an zu kontrollieren, hat diesmal nicht funktioniert. Aber die HSV-Damen haben gezeigt, dass sie auch mit einem extrem schlechten Start ins Spiel, vielen eigenen Fehlern und einem insgesamt zähen Spielverlauf umgehen und sich trotzdem in das Spiel zurückkämpfen können. Man kann sich nicht daran erinnern, wann die Bayernliga-Damen einmal 24 freie Torchancen vergeben und so viele Strafwürfe verworfen haben. Dies zeigt aber, dass die Bergtheimerinnen auch eine sehr große mentale Stärke besitzen, um so ein Spiel trotzdem gewinnen zu können.

Volle Halle, tolle Stimmung, aber wenige Tore im Bayernliga-Derby
zwischen dem HSV Bergtheim und der HSG Pleichach

Beide Mannschaften lieferten in der proppenvollen Halle eine spannende Partie ab, die eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte, fand HSG-Trainer Andreas Trabold. Abseits! Elfmeter! Rief am Samstagabend ein Zuschauer, der sich wohl in der Sportart getäuscht hatte. Oder lustig sein wollte. Auch wenn's nicht Fußball war, dürften er und alle anderen in der rappelvollen Willi-Sauer-Halle in Bergtheim von der Stimmung her auf ihre Kosten gekommen sein: 400 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen ein spannendes Lokalderby in der Handball-Bayernliga Nord der Frauen zwischen dem HSV Bergtheim und der HSG Pleichach.

Pleichach erwischt den besseren Start im Bayernliga-Derby
Den besseren Start fanden eindeutig die Gäste aus Pleichach. "Derbys schreiben eigene Regeln. Die Mädels waren sehr nervös und so haben sie in der ersten Halbzeit auch agiert. Souveränität und Abgeklärtheit haben gefehlt", sagte Bergtheims Co-Trainerin Gerlinde Lichtlein nach dem Spiel. "Ich erinnere mich nicht daran, dass wir nach 15 Minuten mal nur zwei Tore geworfen hätten", fügte Trainer Harun Tucovic hinzu. So lagen die Pleichacherinnen schnell in Führung und bauten zwischenzeitlich ihren Vorsprung auf fünf Tore aus (22.). "Wir haben es verpasst, beim Stand von 8:3 davonzuziehen", sagte ihr Trainer Andreas Trabold später, was seiner Mannschaft zum Sieg gefehlt habe. Erst nach einer Viertelstunde fand Bergtheim dann besser ins Spiel, während ihre Gegnerinnen im Gegensatz dazu das Tor nicht mehr trafen. So ging's mit einem knappen 7:8 aus Sicht der Heimsieben in die Pause.
Beide Mannschaften liefern sich ein umkämpftes, enges Spiel

Auch die zweite Halbzeit war ausgeglichen. Der HSV knüpfte an seine gute Leistung vom Ende des ersten Abschnitts an, schaffte zügig den Ausgleich und ging kurzzeitig mit 12:11 auch mal in Führung (41.). Einen Vorsprung, der über ein Tor Unterschied hinausging, sollte es vorerst jedoch für keine der beiden Mannschaften geben. Kurz danach lag Pleichach wieder mit 14:13 (45.) vorne. In den letzten Minuten glänzte Pia Kunzmann, die Torhüterin der Gastgeberinnen, mit starken Paraden und legte dadurch die Grundlage für eine Zwei-Tore-Führung der Bergtheimerinnen. Die ließen sie sich schlussendlich auch nicht mehr nehmen. Somit siegte der HSV auch in der zweiten Auflage des Derbys knapp mit 19:18 gegen die HSG. "Wir sind dem HSV absolut auf Augenhöhe begegnet. Wir konnten den Biss von der Abwehr leider nicht mit in den Angriff nehmen. Ich bin aber sehr stolz auf die Einstellung und das Kämpferische der Mannschaft. Das war ein Spiel, das keinen Sieger verdient hatte", sagte Trabold nach dem Spiel.

Beide Seiten sprechen nach der Partie von einem glücklichen Sieg

Seine Mannschaft könne sehr zufrieden sein, da sie wieder einen Schritt in die richtige Richtung gemacht habe. Es seien letztendlich nur Kleinigkeiten und etwas Glück gewesen, die den Unterschied in dieser Partie ausgemacht hätten. Auch die Bergtheimer Co-Trainerin sprach von einem "glücklichen Sieg. Es war eine Mannschaftsleistung, man kann heute keine Spielerin hervorheben", fand Gerlinde Lichtlein. "Es war ein klassisches Derby mit vielen Emotionen auf beiden Seiten. Das Spiel war vielleicht nicht so schön anzuschauen, mit vielen harten Zweikämpfen und einigen technischen Fehlern, aber es war spannend", sagte Bergtheims Trainer Harun Tucovic und lobte die Leistung der Schiedsrichter. Dass nur wenige Tore gefallen seien, habe die Zuschauenden nicht gestört, denn dadurch sei die Partie bis zur letzten Sekunde spannend geblieben. Lautstark feuerten die Anhänger beide Mannschaften bis zum Ende an, so dass bestimmt auch mancher Fußball-Fan von Spiel und Stimmung in den Bann gezogen worden war.

Quelle:  www.mainpost.de


Der HSV-Express rollt weiter - Ungefährdeter 28:36 Auswärtssieg beim HBC Nürnberg


Es ist geschafft! Die Playoff-Runde ist erreicht und der Klassenerhalt frühzeitig gesichert!
   
Bergtheim war sich bei der Anreise nach Nürnberg bewusst, dass der HBC im vorhergehenden Spiel gegen die HG Zirndorf gewonnen hatte und somit sicherlich mit großem Kampfgeist und Siegeswillen gegen die HSV-Damen antreten würde. So begann das Spiel in den ersten Minuten auch sehr ausgeglichen. Beim Stand von 3:3 (5.Min.) gerieten die Bergtheimerinnen durch zwei schnelle Gegentore mit 5:3 in Rückstand, hielten aber dagegen und konnten das Spiel bis zur 9. Minute zum 7:4 weiter offenhalten. Dann nahm der HSV-Express endlich Fahrt auf und mit sieben Toren in Folge drehten die Damen das Spiel und lagen nun mit 7:11 (20.Min.) in Führung. Diesen Vorsprung verteidigten sie bis zur Halbzeit und gingen mit 12:16 in die Pause. Für die zweite Halbzeit war die Vorgabe, die guten Ansätze aus der ersten Halbzeit zu optimieren und die Abläufe in der Abwehr noch weiter zu verbessern. Bis zum 16:18 (36.Min.) konnte Nürnberg noch dagegenhalten, dann legten die HSV-Damen wieder einen 5-Tore-Lauf hin und erhöhten auf 16:23 (39.Min.). Bis zur 47. Minute war dann ein 10-Tore-Vorsprung zum 19:29 herausgespielt. In der restlichen Spielzeit blieben die Bergtheimerinnen zwar konzentriert, verteidigten allerdings nicht mehr mit letzter Konsequenz. Deshalb wuchs der Vorsprung nicht weiter an, sondern wurde bis zum 26:36 (59.Min.) sicher verwaltet. Am Schluss holten sich die HSV-Damen einen verdienten 28:36 Sieg.     

Fazit Wieder hat Bergtheim zwei Auswärtspunkte bei einer starken Heimmannschaft geholt. Harun Tucovic konnte seinen vor dem Spiel gefassten Plan umsetzen und allen mitgereisten Spielerinnen Spielzeit geben. So sammelten auch die Spielerinnen weiter Spielpraxis, die in den letzten Spielen manchmal etwas zu kurz gekommen sind. Die A-Jugendliche Ann-Christin Umkehr, die für die erkrankte Torhüterin Rachel Wagner mit dabei war, konnte ihre Spielzeit ebenfalls nutzen und zeigte eine sehr gute Leistung. Besonders erfreulich ist, dass nicht nur alle Spielerinnen gespielt haben, sondern sich auch alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen haben können. Das war schon lange nicht mehr da und zeigt die gute Entwicklung der gesamten Mannschaft.        


HSV Bergtheim - MTV Stadeln  29:25

Mit unermüdlichem Kampfgeist und vollem Einsatz den Sieg erkämpft !

Wie  bisher hatten sich die Bergtheimerinnen wieder vorgenommen, schnell und  konzentriert in das Spiel zu starten, um auf keinen Fall in Rückstand zu geraten und möglichst frühzeitig in Führung zu gehen. Dies hat allerdings nicht geklappt, denn durch die erste Zeitstrafe in der ersten Minute und zwei weiteren bis zur neunten Minute wurde der HSV-Express jäh ausgebremst und erheblich im Spielrhythmus gestört. Entsprechend geriet Bergtheim von Anfang an in Rückstand, 1:4 (4.Min.), 4:6 (7.Min.). Erst nach etwa 10 Minuten hatten sich die HSV-Damen auf das Schiedsrichtergespann und deren Linie der Spielführung eingestellt und konnten bis zur 15. Minute zum 7:7 ausgleichen und gleich darauf mit 8:7 erstmals in Führung gehen. Bis zur 20. Minute konnte der Vorsprung auf 11:7 ausgebaut werden, doch das Spiel, insbesondere das Aufholen des Rückstandes, hat bereits viel Kraft gekostet. Nachdem Harun Tucovic bewusst war, dass dies ein extrem kräftezehrendes Spiel bis zur letzten Minute werden wird, nahm er nun einige Auswechslungen vor, um den Stammspielerinnen ausreichend Pausen zu geben. In dieser Phase bereitete Stadeln mit der 3.Liga-erfahrenen Lisa Neumann, die von Herzogenaurach nach Stadeln gewechselt ist, den HSV-Damen einige Schwierigkeiten. Die Gäste konnten innerhalb von fünf Minuten zum 11:11 ausgleichen, bevor sich die Bergtheimerinnen wieder fingen, das Spiel weiter ausgeglichen hielten und es mit einem Tor Vorsprung beim Stand 13:12 in die Pause schafften.  
Die  zweite Halbzeit startete ausgeglichen. Erst in der 40. Minute zum 19:16 konnten sich die HSV-Damen ein wenig absetzen, doch das Spiel blieb weiter sehr anstrengend und jeder Fehler wurde sofort bestraft, womit Stadeln wieder bis zum 20:19 (47. Min.) aufholte. Das Spiel blieb eng, doch mit großem Willen und Krafteinsatz setzten sich die Bergtheimerinnen bis zur 52. Minute wieder auf 24:21 ab. Eine anschließende zeitgleiche 2-Minuten-Strafe für beide Teams brachte mehr Räume auf dem Feld. Das 5-gegen-5-Spiel konnten die HSV-Damen besser für sich nutzen und bauten in diesen zwei Minuten den Vorsprung mit drei Toren in Folge auf 27:21 aus und erhöhten nochmals auf 28:21 in der 58. Minute. In den letzten beiden Minuten konnte Stadeln zwar noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, doch Bergtheim beendete das Spiel mit einem verdienten 29:25 Sieg.

Fazit  Es war kein schönes Spiel, es war sehr anstrengend und kräftezehrend, weshalb die vielen Zuschauer in der vollen Halle sehr viele technische Fehler und Fehlwürfe zu sehen bekamen. Doch mit dem bereits bekannten Teamgeist, dem Willen und vollen Einsatz bis an die körperlichen Grenzen konnte über eine gute Abwehr und eine starke Pia Kunzmann im Tor das Spiel gewonnen werden. Die vielen und lautstarken Fans tragen natürlich auch einen sehr großen Teil dazu bei, dass die HSV-Damen immer wieder diese starken Leistungen über die vollen 60 Minuten abrufen können. Das weiß das gesamte HSV-Team sehr zu schätzen und bedankt sich sehr herzlich dafür. Macht bitte weiter so!
 

Sieges-Serie hält ! Erstes Rückrundenspiel gegen TSV Winkelhaid souverän gewonnen

Eigentlich wollten die HSV-Damen die zwei Wochen bis zum Spiel gegen  Winkelhaid intensiv zur Vorbereitung auf die Rückrunde nutzen, doch es  kam anders als gedacht. Bereits am Anfang der ersten Woche kamen die  ersten Krankmeldungen. Dies ging so weit, dass nach und nach fast die  komplette Mannschaft inklusive Trainerteam erkrankt war und in den  beiden Wochen kein Training stattfinden konnte. So reiste man fast ohne  Vorbereitung mit einem vollzähligen aber noch angeschlagenen Kader nach  Winkelhaid. Das erklärte Ziel war entsprechend, möglichst früh für klare  Verhältnisse zu sorgen, um Ruhe ins Spiel zu bekommen und beim Gegner  keinerlei Hoffnung auf einen Sieg aufkeimen zu lassen. Dies gelang den Bergtheimerinnen sehr gut, denn bereits in der 8. Minute führten sie  1:4. Die Abwehr stand von Anfang an sicher und die Torerfolge verteilten  sich auf mehrere Spielerinnen, womit Winkelhaid bereits in der 15.  Minute beim Stand von 3:8 zu einer Auszeit gezwungen wurde. Wie zu  erwarten, erfolgte eine Abwehrumstellung von Winkelhaid, auf die sich  die Bergtheimerinnen auch vorbereiteten. Die Umsetzung gelang allerdings  nicht ganz optimal, weshalb der Vorsprung bis zum Stand von 7:10  (24.Min.) ein wenig schmolz. Die HSV-Damen kontrollierten aber trotzdem  weiter das Spiel und gingen mit einem 4-Tore-Vorsprung beim Stand 9:13  in die Halbzeitpause. Zu Beginn der zweiten Hälfte wurden einige gute  Torchancen vergeben. So konnte der Vorsprung nicht weiter ausgebaut  werden, sondern der Gegner blieb dran bzw. verkürzte zum 11:14  (33.Min.). Durch eine konzentrierte Abwehr und gewonnene Bälle stellten  die Bergtheimerinnen den 5-Tore-Vorsprung bis zur 45. Minute beim Stand  von 15:20 wieder her. Eine Zeitstrafe gegen Hannah Lichtlein konnte  Winkelhaid allerdings sehr gut nutzen, um auf 18:20 (49. Min.) zu verkürzen. In dieser Phase hätte das Spiel durchaus zu Gunsten von  Winkelhaid kippen können, doch Tanja Bausenwein sorgte mit zwei schönen Toren innerhalb zwei Minuten dafür, dass der Vorsprung zum 18:22  (51.Min.) wieder hergestellt war und bei Winkelhaid nicht noch Hoffnung  auf einen Sieg aufkeimte. In den verbleibenden Spielminuten nahmen beide Teams noch eine Auszeit. Die HSV-Damen fokussierten sich nochmals auf  ihre Stärken und holten einen kontrollierten Sieg zum Endstand von 23:27  nach Bergtheim.

Fazit  Das Spiel wurde von Anfang an durchweg kontrolliert und Bergtheim  lag von Beginn an in Führung, aber es war ein schweres Spiel.  Winkelhaid hat es den HSV-Damen nicht leicht gemacht. Die zahlreichen  Manndeckungen forderten die Bergtheimerinnen und sie mussten sich ihre  Torchancen mit viel Kampf und Willen teilweise hart erarbeiten, doch sie  haben sich gut präsentiert und den Trainingsrückstand kompensiert. Mit  einer tollen Teamleistung auf dem Feld und der Bank sowie der  Unterstützung der etwa 20 mitgereisten Fans konnte auch ein angeschlagenes Team das Spiel für sich entscheiden.


HSV Bergtheim – HG Zirndorf 35:29 (19:12)

Spitzenspiel gegen bisher ungeschlagene HG Zirndorf überzeugend gewonnen

Wieder mussten die Ausfälle zweier Leistungsträgerinnen im Team kompensiert werden, da Svenja Schmitt und auch die Stammtorhüterin Pia Kunzmann krankheitsbedingt fehlten. Das Team schwor sich darauf ein, mit vollem Einsatz in der Abwehr die beiden Torhüterinnen bestmöglich zu unterstützen und vorne wie in den letzten Spielen selbstsicher und überzeugt in den Angriff zu gehen. Es war bekannt, dass die HG Zirndorf sehr schnell und technisch gut spielt, viele Tore wirft und viele Abwehrvarianten sehr gut beherrscht. Darauf haben sich die HSV-Damen unter der Woche intensiv vorbereitet.
       
Trotz anfänglicher kleinerer Unsicherheiten verlief das Spiel bis zur 7. Minute und dem Spielstand von 3:3 sehr ausgeglichen. Ab da hat das Team besser ins Spiel gefunden, vor allem auch Rachel Wagner im Tor gewann an Sicherheit, zeigte ihr Können und gab ihren Mitspielerinnen den nötigen Rückhalt. Zudem fand der HSV-Angriff immer die richtige Antwort auf die verschiedenen Abwehrvarianten der HG Zirndorf, wodurch sich die HSV-Dame mit einer kleinen Tor-Serie bis zur 10. Minute auf 7:3 absetzen konnten. Dies gab mehr Sicherheit und führte zu mehr Vertrauen in die eigene Stärke. Der Gegner kam zwar bis zur 15. Minute wieder auf 8:6 heran, aber bis zur Halbzeit konnten die Bergtheimerinnen den Vorsprung immer weiter ausbauen und mit einem 7-Tore-Vorsprung beim Stand von 19:12 in die Pause gehen.

In der zweiten Halbzeit wollten die HSV-Damen die gute Stimmung im Team und in der Halle gleich nutzen, um an die gute erste Halbzeit anzuschließen, was ihnen auch gelang. Bergtheim baute den Vorsprung bis zur 46. Minute auf 10 Tore zum 29:19 aus. Es schien, dass sich die Zirndorferinnen in dieser Phase vom schnellen Spiel und der starken Abwehr der HSV-Damen beeindrucken ließen und konnten den wachsenden Rückstand zeitweise nur geringfügig verringern. Die verbleibende Spielzeit wurde von den Bergtheimerinnen durchgehend kontrolliert, wodurch Harun Tucovic die Möglichkeit hatte, seine Spielerinnen stärker auszuwechseln, um allen Spielerfahrung für ihre Weiterentwicklung im Team zu geben. Dadurch konnte Zirndorf zwar in den letzten Minuten das Ergebnis auf 35:29 etwas beschönigen, doch die HSV-Damen haben dieses Spiel absolut überzeugend und verdient gewonnen.
       
Besonders erfreulich für Harun Tucovic war die Bestätigung, dass hinter seiner Stammtorhüterin Pia Kunzmann mit Rachel Wagner und der noch A-Jugendlichen Ann-Christin Umkehr zwei weitere starke Torhüterinnen mit viel Potential bereitstehen. Das gibt dem Team noch mehr Sicherheit. Es ist schön zu sehen, dass die Mannschaft jeglichen Ausfall von Leistungsträgerinnen kompensieren kann. Alle Positionen sind sehr gut besetzt und das Team kann trotz Ausfällen mit Willen, Kampfgeist, Selbstvertrauen und immer stärkeren Leistungen bei starken Gegnern nicht nur mithalten, sondern auch überzeugend gewinnen.  

Fazit  Die gesteckten Etappenziele wurden alle erreicht. Zuerst das Derby gegen die HSG Pleichach zu gewinnen und dann möglichst die aufeinander folgenden Heimspiele gegen die beiden Spitzen-Mannschaften Regensburg und Zirndorf. Die erste Hälfte der Bayernliga-Vorrunde ist nun erfolgreich abgeschlossen und es fehlt nicht mehr viel, das Ziel Playoff-Runde zu erreichen. Die HSV-Damen werden die Pause nutzen, um mit der sehr guten Ausgangsposition für die kommenden Rückspiele der Vorrunde die Playoffs möglichst frühzeitig mit einer Platzierung auf den Plätzen eins bis vier der Tabelle zu sichern.


Krimi mit Happy End – unglaublicher Sieg gegen ESV 27 Regensburg II  32:30 (16:16)

Es war wieder ein Spiel mit grandioser Atmosphäre in der Willi-Sauer-Halle in Bergtheim, die durch die lautstarken Heimfans und die ebenso lautstarken Gästefans gleichermaßen in die Halle gezaubert wurde. Dies erschwerte allerdings die Kommunikation zwischen Trainer und Spielerinnen während dem Spiel erheblich, weshalb nicht nur mancher Fan mit angegriffener Stimme nach dem Spiel nach Hause fuhr, sondern auch der Trainer Harun Tucovic.

Gleich zu Beginn startete Regensburg durch und konnte sich in der 5. Minute mit zwei schnellen Toren von Isabell Toth auf 2:4 absetzen. Es war allen bewusst, dass diese Spielerin durch ihre Einsätze in der 2. und 3. Bundesliga sehr viel Erfahrung und Können auf die Platte bringt, doch die Wucht und Dynamik ihres Spieles war wirklich beeindruckend. Die Vorgaben, um diese Spielerin in den Griff zu bekommen, wurden von den HSV-Damen noch nicht richtig umgesetzt. Die Abwehr wirkte etwas schläfrig und nicht fokussiert, was Harun Tucovic bereits in der 6. Minute zu einer Auszeit zwang. Der Trainer erinnerte an die Absprachen, forderte mehr Aggressivität in der Abwehr, besprach nochmals die geplante Strategie und hoffte mit der Auszeit den Lauf der Regensburgerinnen zu unterbrechen. Der Gast ließ sich allerdings vorerst nicht aus dem Konzept bringen und baute die Führung auch mithilfe ihrer starken Torhüterin
bis zur 11. Minute auf 4:8 aus. Eine 2-Minuten-Strafe gegen Regensburg markierte den Startpunkt, ab dem die Bergtheimerinnen sich bis zur 16. Minute auf 8:9 heran kämpften und den Gast zu einer Auszeit zwangen. Den ersten Ausgleich zum 11:11 erzielten sie in der 22. Minute, bevor der Gast bis zur 29. Minute wieder auf 14:16 davon zog. In dieser Minute wurde Hannah Lichtlein bei einem schnellen Konter in vollem Lauf frei vor dem Tor durch eine Regensburgerin von der Seite massiv gestoßen. Dieses unnötige und unsportliche Foul mit hoher
Verletzungsgefahr wurde zu Recht umgehend mit einer roten Karte, dem Ausschluss vom Spiel und einer Zeitstrafe geahndet. Ein solch gefährliches Foul ist unerklärlich, was auch der Gäste-Trainer so gesehen hat. Die Überzahl in den restlichen 70 Sekunden der ersten Hälfte konnten die Bergtheimerinnen zum Ausgleich nutzen und gingen mit 16:16 in die Halbzeitpause.

In der ersten Halbzeit sind die HSV-Damen das hohe Tempo der Regensburgerinnen gut mitgegangen, vereinzelt stand die eigene Abwehr noch nicht richtig bereit, während der Gegner bereits gefährlich Druck auf das Tor machte. Der Plan für die zweite Halbzeit war dies noch zu ändern, weiter die starke Isabell Toth möglichst weit weg vom Tor zu halten und das Konterspiel der Gäste weiterhin gut unter Kontrolle zu haben. Der Anfang der zweiten Halbzeit war zum einen durch einige technische Fehler im Aufbau der HSV-Damen geprägt und zum anderem durch das Verwerfen einiger klarer Torchancen, weshalb die Gäste sich bis zur 46. Minute wieder auf 19:24 absetzen konnten und Bergtheim eine Auszeit nahm. Der Trainer gab neue Anweisungen für die Abwehr, motivierte nochmal seine Damen und schwor sie darauf ein, dass sie das Spiel noch drehen können. Mit den folgenden Abwehrumstellungen kamen die Regensburgerinnen überhaupt nicht zurecht und die HSV-Damen konnten einen Ball nach dem anderen erobern und durch schnelle Angriffe in Torerfolge verwandeln. Der Rückstand schmolz, das Angriffskonzept und die Umstellungen im Positionsspiel gingen voll auf und in der 57. Minute war der Ausgleich zum 28:28 geschafft. In dieser Phase legten die Bergtheimerinnen einen unbändigen Willen und Kampfgeist ins Spiel. Sie gingen konsequent bis an ihre Grenzen, Pia Kunzmann hielt stark und sie wurden immer selbstbewusster, was den Gast zunehmend verunsicherte. In den folgenden Minuten legten die HSV-Damen immer ein Tor vor und Regensburg glich wieder aus bis zum Stand von 31:30 für Bergtheim in der letzten Minute. Regensburg hatte Ballbesitz, das Überzahlspiel wegen einer 2-Minuten-Strafe für Marina Titt und bekam wenige Sekunden vor Schluss einen Freiwurf zugesprochen. Es war klar, dass dieser Angriff über die starke Isabell Toth laufen würde, weshalb es bereits vorab für diesen Fall eine klare Anweisung von Harun Tucovic an Hannah Lichtlein gab. Der Plan hat perfekt geklappt, Hannah Lichtlein fing den Pass auf Isabell Toth ab, lief einen souveränen Konter und verwandelte ihn sicher zum 32:30 Endstand.
 
Dieses Spiel stand eigentlich unter keinen guten Vorzeichen, da man an diesem Tag auf die zentrale Spielerin Ronja Schwalbe verzichten musste und kurz vor dem Spiel mit Svenja Schmitt auch noch eine weitere Stütze des Teams absagen musste. Somit erfolgten viele Umstellungen im Team und der Einsatz der Spielerinnen auf ungewohnten Positionen, um die Ausfälle so gut wie möglich zu kompensieren. Doch das Spiel vom Samstag zeigt, wie sich jede einzelne Spielerin und die Mannschaft insgesamt seit letztem Jahr weiterentwickelt haben. Die mentale Stärke, Rückschläge gut wegstecken zu können, der Kampf um jeden Ball, die volle Kraft bis zur letzten Sekunde und der Wille ein fast schon verlorenes Spiel noch zu drehen begeistern Trainer und Fans. Einen 5-Tore-Rückstand in der 50. Minute beim Stand von 21:26 innerhalb von 10 Minuten in einen 32:30-Sieg zu verwandeln ist eine gewaltige Leistung. Das erfordert eine riesige Willensstärke, großen Kampfgeist und Glauben an die eigene Stärke und an das eigene Team. In dieser Phase hat Regensburg nur noch vier Tore erzielen können, während die HSV-Damen unglaubliche 11 Tore erzielten! So etwas hat Harun Tucovic in seiner langjährigen Handball-Zeit, genauso wie wahrscheinlich viele andere HandballerInnen und Fans auch, noch nie erlebt. Entsprechend wurde der großartige Sieg von Mannschaft und Fans zu Recht überschwänglich gefeiert.


HSG Pleichach vs. HSV Bergtheim 20:23

Ziel erreicht – Derby-Premiere gewonnen

Am Samstag war es nun so weit. Es stand die Derby-Premiere zwischen der HSG Pleichach und dem HSV Bergtheim an. Die Vorfreude und Anspannung war groß. Es ist schließlich etwas ganz besonderes, dass aus einer relativ kleinen Gemeinde wie Bergtheim zwei Bayernligisten aufeinander treffen. Die Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt mit den Fans beider Mannschaften, die lautstark anfeuerten und für eine super Stimmung sorgten. Nach der langen Corona-Zeit war das eine großartige Veranstaltung und Atmosphäre.
   
Der HSV Bergtheim startete gut ins Spiel und ging von Anfang an in Führung. Diese Führung wurde bis zum Ende behauptet, auch wenn die HSG Pleichach immer stark dagegen hielt um im Spiel zu bleiben und möglichst noch alles offen zu halten. Die HSV-Damen behielten trotz der besonderen Derby-Situation kühlen Kopf und kontrollierten durchgehend das Spiel. Der ausgearbeitete Match-Plan wurde Großteils erfüllt, die erfahrenen Spielerinnen führten das Team und zeigten, weshalb der HSV Bergtheim auf den vorderen Tabellenplätzen zu finden ist. Mit einer starken Teamleistung holten sich die HSV-Damen einen verdienten Sieg. Ein großes Lob von Harun Tucovic geht auch an die HSG Pleichach, die eine Mannschaft mit viel Erfahrung haben und die sich seit dem letzten Aufeinandertreffen bei einem Freundschaftsspiel während der Vorbereitung für die vergangene Saison sehr gut weiterentwickelt hat. Als Aufsteiger sind sie trotz der ersten verlorenen Spiele gut dabei und haben realistische Chancen, sich in der Bayernliga Punkte zu holen.

Ein großer Dank geht an die Fans, die den HSV wieder lautstark angefeuert haben. Diese Unterstützung von den Rängen ist für die Spielerinnen enorm wichtig und trägt dazu bei, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und sie immer weiter anzutreiben. Macht bitte weiter so !!

HSV Bergtheim - HBC Nürnberg  28:21

Ein weiterer wichtiger Sieg und ein gespannter Blick auf die Derby-Premiere

Am vergangenen Samstag empfing der HSV Bergtheim den HBC Nürnberg als Gast in der Willi-Sauer-Halle. Wieder haben sich die Handball-Damen  vorgenommen, von Anfang an konzentriert zu spielen und sich möglichst  schnell einen Vorsprung zu erarbeiten. Dies ist am Samstag mit einem  sehr guten Start ins Spiel gelungen.

Mit dem ersten Tor des Spiels gingen die HSV-Damen in Führung und gaben  diese im gesamten Spielverlauf nicht mehr ab. Es wurde versucht das  Tempo hochzuhalten, mit schnellem Spiel erfolgreich abzuschließen und  den Gegner dadurch unter Druck zu setzen. Da die vergangene Trainingswoche aufgrund vieler Absagen und entsprechend fehlender Praxis im Training nicht ideal gelaufen ist, sind zu Beginn im Spielaufbau und  Abschluss einige Fehler passiert.

Das Team hat aber immer weitergekämpft, an seine Stärken geglaubt und  konnte sich dadurch auf 10:6 absetzen, womit sie Nürnberg in der 22. Minute zur ersten Auszeit zwangen. Der HSV konnte ein wenig verschnaufen  und spielte mit neuer Kraft und besserem Spiel einen ordentlichen  Vorsprung zum 15:9 Halbzeitstand heraus.

In der zweiten Halbzeit erhöhten die Bergtheimerinnen innerhalb  weniger als vier Minuten auf 18:10 und erarbeiteten sich damit einen nun  komfortablen Vorsprung. Somit konnte Harun Tucovic seine Spielerinnen stärker durchwechseln, um ihnen die Möglichkeit zu geben, weiter Spielpraxis und Erfahrungen zu sammeln. Auf mehr als sechs Tore ließ der HSV die Nürnbergerinnen aber trotzdem nicht mehr herankommen und beendete das Spiel mit einem verdienten Sieg beim Stand von 28:21.

Fazit  Insgesamt war es ein sehr körperbetontes und schnelles Spiel.  Der kraftvolle Rückraum der Nürnbergerinnen, der mit viel Kontakt und  Druchbruchversuchen zum Torerfolg kommen wollte, verlangte viel Einsatz  von der HSV-Abwehr und die Damen mussten sehr viel arbeiten.  Zuverlässige Unterstützung bekam die Abwehrreihe wieder von ihrer  starken Pia Kunzmann im Tor. Es sind alle Spielerinnen bis an ihre  Grenzen gegangen und haben versucht technisch korrekt und schnell zu  spielen, was auch sehr oft gelungen ist. Fehler im Spiel dürfen gemacht  werden, um daraus lernen zu können. Dieser Sieg war erneut eine starke  Teamleistung.



MTV Stadeln - HSV Bergtheim 21:22
       
Zwei sehr wichtige Auswärtspunkte sind gewonnen – große Emotionen zum Schlusspfiff !   
 
Am Sonntagvormittag machten sich die HSV-Damen auf die Reise nach Fürth zum MTV Stadeln. Die Stimmung war leicht angespannt, da jeder wusste, dass es gegen Stadeln nicht leicht werden würde und man auch noch auf das geliebte Harz verzichten musste. Zudem hatten sie sich viel vorgenommen, denn sie wollten die zwei Auswärtspunkte natürlich unbedingt mit nach Bergtheim nehmen, um mit einem erneuten Sieg neues Selbstbewusstsein und wieder ein positives Gefühl für die weiteren Spiele aufzubauen.
     
Am Anfang fanden die HSV-Damen nur schwer ins Spiel und die Gewöhnung an die Spielbedingungen hat etwas gedauert, weshalb sich der MTV Stadeln in den ersten zehn Minuten mit 6:3 bereits etwas absetzen konnte. Dann wurde das Spiel ausgeglichener, die Bergtheimerinnen bekamen mehr Sicherheit und nach einem Team-Timeout in der 17. Min. zum Spielstand 7:5 gab der HSV dann richtig Gas und erkämpfte sich die erste knappe Führung zum 8:9 Halbzeitstand. In der Halbzeit nahmen sich die HSV-Damen vor, gleich mit Schwung in die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit zu starten und sich damit etwas abzusetzen, um im weiteren Spielverlauf weniger unter Druck zu stehen. Diesen Plan hatte Stadeln scheinbar auch, konnte diesen im Gegensatz zu Bergtheim erfolgreich umsetzen und drehte den Spielstand in den ersten sechs Minuten der zweiten Spielhälfte zum 12:10 Rückstand für unsere Damen. In dieser Phase spielten die Bergtheimerinnen sehr schnell und hektisch und konnten viele freie Torchancen nicht verwandeln. Zum Glück ist es den HSV-Damen dann gelungen, wieder ruhiger zu spielen, nur klare Torchancen zu nehmen und auch sicher zu verwandeln. Das Spiel verlief ab da sehr ausgeglichen und die Bergtheimerinnen konnten sich bis zur 41. Minute wieder auf 14:14 heran kämpfen. Im Verlauf des Spiels wogte das Spiel hin und her, wobei die HSV-Damen über ein Unentschieden nie hinauskamen und immer wieder einen Rückstand hinnehmen mussten. Knapp fünf Minuten vor Spielende beim Stand von 21:19 nahm Harun Tucovic ein Team-Timeout, fand motivierende Worte und schwor sein Team darauf ein, dass noch alles möglich ist und sie den Rückstand noch aufholen können. Im Anschluss gaben die Bergtheimerinnen in der Abwehr und im Angriff nochmal alles ! Die Abwehr ließ kein weiteres Gegentor mehr zu und Ronja Schwalbe nahm im Angriff das Heft in die Hand und holte mit schnellen drei Toren in Folge die zweite Führung für den HSV im ganzen Spiel. Den anschließenden Ballbesitz konnte Stadeln nicht für den Ausgleich nutzen und somit war Bergtheim fünf Sekunden vor Schluss beim Stand von 21:22 im Ballbesitz und in Führung. Die folgenden Emotionen des ganzen Teams und der Fans beim Abpfiff und dem 21:22-Sieg sind unbeschreiblich. Glück-Freude-Erschöpfung-Erleichterung und wieder Freude!
     
Fazit  Dieses Spiel war sicher nichts für schwache Nerven. Es war ein ausgeglichenes, sehr körperbetontes und anstrengendes Spiel, bei dem sich zwei starke Abwehrreihen gegenüberstanden. Die HSV-Damen konnten mit einer bärenstarken Abwehr- und Mannschaftsleistung, einer bestens aufgelegten Pia Kunzmann als großen Rückhalt im Tor, hoher Motivation und riesigem Kampfgeist bis zur letzten Sekunde schlussendlich diesen Krimi bzw. dieses Spiel mit einem Tor gewinnen. Ein herzliches Dankeschön geht an die mitgereisten treuen Fans, die den Glauben an das Team nie verloren haben, die Mädels immer mit vollem Einsatz unterstützt und lautstark zu Höchstleistungen angetrieben haben.
     





Der Weg ist das Ziel
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